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Klaus Reuss

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Schlagwort-Archive: Kommunikation

MOC Behinderung

Klaus Reuss Veröffentlicht am 14. Mai 2026 von Klaus Reuss26. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Zwei Säulen rahmen die Sketchnote ein, Kompass und Maßstab im Hintergrund. Oben mittig ein Banner: ‚MOC Behinderung – Perspektiven auf Teilhabe'. Im Zentrum eine Wippe mit zwei Seiten: Links ‚Körper & Geist', rechts ‚Umwelt & Kontext'. Darunter drei Labels: ‚Biopsychosoziales Modell', ‚Dynamisch', ‚Kontextabhängig'. Auf der Wippe sitzt eine menschliche Figur. Im Hintergrund eine Brücke als Symbol für Teilhabe. Mittig die Aufschrift ‚Interaktion nach ICF'. Links oben Panel 1 ‚Physis & Chronizität': Rollstuhl-Icon und Eisberg-Symbol mit ‚Sichtbares und Unsichtbares verstehen'. Rechts oben Panel 2 ‚Kognitives Spektrum': Eine Glockenkurve mit den Markierungen niedrig, durchschnittlich, hoch. ‚Bandbreite an Fähigkeiten – keine Hierarchie'. Links unten Panel 3 ‚Kommunikation & Werkzeug': Sprechblasen und Symbolkarten. ‚Verständigung ermöglichen. Barrieren abbauen.' Rechts unten Panel 4 ‚Neurodiversität': Ein Prisma mit Lichtspektrum. ‚Andere Welt. Gleicher Wert.' Unten ein Banner: ‚Vom Defekt zur Wechselwirkung'. Rechts ein Info-Kasten: ‚Umwelt gestaltet Behinderung. Ressourcen statt Defizite. Vielfalt als Normalität.'

Behinderung entsteht nicht im Menschen, sondern durch Barrieren in der Gesellschaft. Dieses MOC zeigt das Spektrum von körperlichen über kognitive bis zu kommunikativen Beeinträchtigungen – immer mit Fokus auf Teilhabe statt Defizit. Vom sozialen Modell über Intelligenzprofile bis zu Sprachentwicklung: Vielfalt ist normal, nicht behandlungsbedürftig.

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MOC: Kommunikation in der Schulbegleitung

Klaus Reuss Veröffentlicht am 5. Mai 2026 von Klaus Reuss26. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem, leicht vergilbtem Hintergrund mit braunen Konturen und Akzenten in Beige und Braun. Zwei Säulen und Zahnräder rahmen die Sketchnote ein. Oben mittig ein Banner: ‚Kommunikation in der Schulbegleitung'. Im Zentrum steht eine weibliche Figur mit ausgebreiteten Armen, beschriftet als ‚Schulbegleiter/in'. Von ihr gehen Pfeile in vier Richtungen. Links ein Kind mit Gedankenwolken (Gewitter und Sonne). Rechts eine Lehrkraft am Schreibtisch. Unten links ein Elternpaar. Im Hintergrund oben ein Schulgebäude. Links oben ein Wappenschild: ‚Bedürfnisse'. Rechts oben eine Schriftrolle: ‚Erwartungen', daneben eine Sprechblase mit ‚Vier-Ohren-Modell' und Ohren-Icons. Zwischen Schulbegleiter/in und Eltern eine Brücke mit der Aufschrift ‚Vertrauen'. Neben der Schulbegleiter/in-Figur Zahnräder mit ‚Übersetzungsprozess'. Unten ein Banner: ‚Übersetzer zwischen Kind und System'. Rechts ein Fazit-Kasten: ‚Gegenseitiges Verständnis fördern. Brücken bauen für gelingende Inklusion. Aktive Übersetzung der Bedürfnisse.'

Dieser MOC beleuchtet die fundamentale Rolle der Kommunikation in der Schulbegleitung. Er zeigt, wie eine bewusste und reflektierte Kommunikationsweise die Beziehung zu Schüler:innen stärkt, die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern verbessert und zur erfolgreichen Unterstützung im Schulalltag beiträgt. Wir betrachten verschiedene Aspekte der Interaktion.

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Kommunikation als Werkzeug – Sprache, Technik und Visualisierung in der Schulbegleitung

Klaus Reuss Veröffentlicht am 3. Mai 2026 von Klaus Reuss16. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Zwei Säulen rahmen die Sketchnote ein, Zahnräder und Werkzeugmotive im Hintergrund. Oben mittig ein Banner mit dem Titel ‚Kommunikation als Werkzeug'. Links ein Panel ‚Sprache als Barriere': Ein Kind steht vor einer Wand aus chaotisch angeordneten Buchstaben und einem Vorhängeschloss – Sprache als undurchdringliches Hindernis. In der Mitte eine Werkbank mit drei Bereichen: ‚Leichte / Einfache Sprache' mit einer Figur, die einem Kind erklärt; ‚UK & Technik' mit Talker, Tablet und Zahnrädern; ‚Visualisierung' mit einer Figur, die Symbolkarten zeigt und Wörter sichtbar macht. Rechts ein Panel ‚Teilhabe durch Verständnis': Ein Kind geht durch einen Torbogen in einen hellen Raum mit Tisch und Stuhl – Sprache als Brücke zur Teilhabe. Unten ein Banner: ‚Barrieren abbauen – Zugänge schaffen'. Rechts ein Fazit-Kasten: ‚Abstraktion reduzieren. Visuelle Brücken bauen. Sprache individuell anpassen.'

Kommunikation in der Schulbegleitung ist auch Handwerk. Einfache Sprache, Leichte Sprache, Unterstützte Kommunikation, Gebärden, Visualisierung und digitale Barrierefreiheit sind keine Alternativen zur empathischen Haltung – sie sind deren Voraussetzung. Ohne sie bleibt Verständigung Theorie.

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Thomas Gordon – Kommunikationssperren, Aktives Zuhören und die Ich-Botschaft

Klaus Reuss Veröffentlicht am 3. Mai 2026 von Klaus Reuss1. Juni 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Pergament-Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Oben mittig ein dekoratives Banner mit dem Titel „THOMAS GORDON: BEZIEHUNGEN KLÄREN“. Links im Bild die „MAUER DER SPERREN“: Eine unregelmäßige Wand aus schweren Steinblöcken, die mit den Begriffen „BEFEHLEN“, „URTEILEN“, „RATSCHLÄGE“, „IRONISIEREN“ und „BELEHREN“ beschriftet sind. Ein stilisierter Blitz schlägt gegen die Mauer und prallt in mehrere Richtungen ab, was die blockierte Kommunikation symbolisiert. In der Mitte schwebt das „VERHALTENSFENSTER“: Ein zweiflügeliges, offenes Fenster, das den Blick auf eine ruhige Hügellandschaft mit einem Fluss unter einer strahlenden Sonne freigibt. Unter dem Fenster steht das Wort „Akzeptanz“. Rechts im Bild die „WERKZEUGE DER VERBINDUNG“: Ein offenes, klassisches Rundbogenportal, das von zwei verzierten Säulen getragen wird. Die linke Säule ist mit „AKTIVES ZUHÖREN“ beschriftet und zeigt ein großes Ohr-Symbol sowie die Begriffe „Spiegeln“ und „Empathie“. Die rechte Säule ist mit „DIE ICH-BOTSCHAFT“ beschriftet und zeigt eine antike männliche Figur, die auf ihr Herz zeigt. Daneben stehen die Komponenten „Beobachtung“, „Gefühl“ und „Auswirkung“. Unten mittig ein Banner mit dem Leitsatz „VOM URTEIL ZUM VERSTÄNDNIS“. Rechts unten eine Fazit-Box mit drei Punkten und Häkchen: „ZUHÖREN STATT RATEN“, „ICH-BOTSCHAFTEN STATT VORWÜRFE“ und „AKZEPTANZ ALS FUNDAMENT“. Die gesamte Illustration ist im Stil einer historischen technischen Zeichnung mit architektonischen Säulen am Rand, Zahnrädern und einem Zirkel-Symbol gestaltet.

Thomas Gordon hat einen irritierenden Spiegel vorgehalten: Selbst Lob, Trost und logisches Argumentieren werden im falschen Moment zur Kommunikationssperre. Seine zwölf Straßensperren beschreiben nicht Kommunikationsfehler, sondern eine Haltung der Nicht-Annahme. Die Antwort darauf sind Aktives Zuhören und die dreiteilige Ich-Botschaft – zwei Werkzeuge, die aus Anklagen Selbstauskünfte machen.

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Symmetrische und komplementäre Kommunikation bei Watzlawick

Klaus Reuss Veröffentlicht am 2. Mai 2026 von Klaus Reuss16. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Zwei Säulen rahmen die Sketchnote ein. Oben mittig ein Banner mit dem Titel ‚Symmetrie vs. Komplementarität'. Im Zentrum eine große Waage. Auf der linken Schale steht ‚Komplementarität' mit einer großen und einer kleinen Figur, die Wissensvermittlung symbolisieren. Auf der rechten Schale steht ‚Symmetrie' mit zwei gleichgroßen Figuren und einem Doppelpfeil mit der Aufschrift ‚Dialog'. Rechts außen ein Kreis mit einer Gruppe am Tisch: ‚Mündigkeit & Partizipation (Freire)'. Links außen eine Figur auf einem Podest mit Schriftrolle: ‚Autorität & Ordnung (Platon)'. Unten ein Banner: ‚Die Balance zwischen Führung und Begegnung'. Rechts ein Fazit-Kasten mit drei Punkten: ‚Machtgefälle als Strukturmerkmal. Vom Wissensbesitz zum Dialog. Kommunikation definiert die Beziehung.'

Paul Watzlawick war ein bedeutender Kommunikationswissenschaftler, der verschiedene Kommunikationsmuster und -prinzipien erforschte. In seinem Modell der Kommunikation unterscheidet er zwischen symmetrischer und komplementärer Kommunikation. Diese Konzepte helfen zu verstehen, wie Menschen in Interaktionen miteinander kommunizieren.

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MOC Kommunikation

Klaus Reuss Veröffentlicht am 29. April 2026 von Klaus Reuss2. Juni 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Architektonische Gebäudeschnitt-Metapher. Oben mittig ein Banner: ‚MOC Kommunikation – Modelle, Neurobiologie & Praxis'. Das Gebäude ist in drei Ebenen aufgeteilt. Im Fundament ‚Neurobiologie' mit ‚Spiegelneuronen' als tragende Basis. Im Erdgeschoss ‚Klassische Modelle': Fünf Säulen für die fünf Axiome von Watzlawick, daneben das Kommunikationsquadrat mit vier Feldern: Sache, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell. Im Obergeschoss zwei Bereiche: Links ‚Interpretationsfeld (Crick & Dodge)' mit einem Tisch und Figuren. Rechts ‚Praxis' mit einer Treppe. Links außen ein runder Rahmen: ‚Sprechakttheorie' mit den Ebenen Lokution (Äußerung), Illokution (Handlung) und Perlokution (Wirkung). Darunter ‚Architektur der Kommunikation': Neurobiologische Basis, Klassische Modelle & Sprechen, Kognitive Prozesse & Interpretation, Praxis & Anwendung. Rechts oben eine Schriftrolle: ‚Mentale Skripte'. Rechts mittig ‚Salienz-Filter'. Rechts unten drei Icons: ‚Mehr als Worte', ‚Filter & Resonanz', ‚Perspektivwechsel als Werkzeug'. Unten ein Banner: ‚Bedeutung entsteht im Kopf des Empfängers.'

Kommunikation ist kein bloßer Austausch von Worten, sondern ein komplexer Prozess aus Wahrnehmung, Interpretation und Beziehungsdynamik. Von den klassischen Modellen – Shannon/Weaver, Watzlawicks Axiome, Schulz von Thuns Kommunikationsquadrat – bis zu den neurobiologischen Grundlagen bei Crick/Dodge, Werth, Bless und Bauer: Jede Perspektive beleuchtet einen anderen Ausschnitt dessen, was zwischen Menschen geschieht.

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Was ist Salienz?

Klaus Reuss Veröffentlicht am 26. April 2026 von Klaus Reuss16. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Architektonischer Tusche-Skizzen-Stil. Oben mittig der Titel ‚Salienz' in großen Buchstaben, darunter ein geschwungenes Banner mit der Aufschrift ‚Türsteher der Wahrnehmung'. Im Zentrum ein steinernes Tor, durch das eine einzelne goldene Figur hindurchschreitet, während eine Gruppe grauer Figuren vor dem Tor wartet. Die Lupe links vergrößert die Szene und symbolisiert die selektive Aufmerksamkeit. Links oben ein Blitz mit der Aufschrift ‚Priming'. Darunter zwei Kästen: ‚Aufmerksamkeitssteuerung' und ‚Begrenzte Kapazität'. Rechts oben ein Kompass. Darunter ein Gehirn mit der Aufschrift ‚Datenbasis', eingerahmt von zwei Pfeilen: ‚Top-Down Verarbeitung' von oben und ‚Bottom-Up Reize' von unten. Unten ein geschwungenes Fazit-Banner in Schreibschrift: ‚Salienz ist der Türsteher der Wahrnehmung – sie entscheidet, was in unserem inneren Archiv zur Wirklichkeit wird.'

Nicht jeder Reiz erreicht das Bewusstsein – nur der saliente. Salienz ist kein Merkmal eines Objekts, sondern eine relationale Qualität: Ein Stimulus wird fokussiert, wenn er bedeutsam und im Kontext relativ selten ist. Dieser Mechanismus entscheidet, welche sozialen Informationen überhaupt in die Verarbeitung eintreten – und bahnt so die gesamte Kette bis zur Handlung.

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Was sind Spiegelneuronen?

Klaus Reuss Veröffentlicht am 26. April 2026 von Klaus Reuss17. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem, leicht vergilbtem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Zahnräder rahmen die oberen Ecken ein. Oben mittig ein Banner mit dem Titel ‚Spiegelneuronen: Werkzeuge der Konstruktion'. Links das Panel ‚Motorische Resonanz': Drei menschliche Figuren in Bewegung zeigen das Prinzip der unmittelbaren Nachahmung – eine wirft einen Ball, die anderen spiegeln die Bewegung. Daneben ein Gehirn mit Zahnrädern. Labels: ‚Bewegungs-Spiegelung', ‚Unmittelbare Nachahmung', ‚Verständnis durch Handeln', ‚Bewegungs-Spiegelung'. Im Zentrum ein großes, detailliert gezeichnetes Gehirn mit einem Gebäude im Inneren, beschriftet mit ‚Data Base'. Das Gehirn ist von Zahnrädern und goldenen Verbindungen durchzogen. Rechts das Panel ‚Intentionale Resonanz': Eine große Lupe richtet sich auf eine Gruppe von Figuren in verschiedenen sozialen Situationen. Daneben ein kleineres Gehirn. Labels: ‚Skripte', ‚Absichten erkennen', ‚Muster & Skripte dekodieren', ‚Vorhersage von Verhalten', ‚Soziales Verständnis'. Unten mittig ein alter Filmprojektor, der einen Lichtstrahl auf eine Leinwand wirft. Auf der Leinwand ist eine soziale Szene mit mehreren Figuren zu sehen. Über dem Projektor die Bezeichnung ‚Projektion'. Rechts daneben drei Labels: ‚Eigene Modelle auf die Welt übertragen', ‚Aktive Konstruktion der Realität', ‚Interpretation basierend auf Erfahrung'. Unten ein Fazit-Banner in geschwungener Schrift: ‚Resonanz ist eine aktive Simulation im Dienst unserer inneren Landkarten.'"

Spiegelneuronen sind keine Fenster in die Seele des Anderen – sie sind Werkzeuge einer aktiven Konstruktion. Was wir in anderen ‚sehen‘, ist immer schon durch unsere eigenen Skripte und biographischen Erfahrungen gefiltert. Resonanz und Projektion liegen dabei näher beieinander als gedacht: Der Unterschied entscheidet sich nicht im Gehirn, sondern in der Bereitschaft, die eigenen inneren Landkarten zu hinterfragen.

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Mentale Repräsentation: Die Architektur des inneren Wissens

Klaus Reuss Veröffentlicht am 25. April 2026 von Klaus Reuss17. Mai 2026
Sketchnote auf beige-farbenem, leicht vergilbtem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Oben rechts und links je ein handschriftlicher Hinweis: ‚Werth et al. – Kognitive Psychologie' und ‚Architektur des Geistes'. Oben mittig ein Banner mit dem Titel ‚Mentale Repräsentation: Die Architektur des Wissens'. Im Zentrum ein menschlicher Kopf im Profil, dessen Inneres ein leuchtendes assoziatives Netzwerk aus miteinander verbundenen Knotenpunkten zeigt. Darunter die Beschriftungen: ‚Verknüpfungen durch Erfahrung & Lernen', ‚Aktivierungsausbreitung', ‚Flexible Verbindungen' und ‚Subjektive Architektur: Unser Wissen wird individuell durch Erfahrungen, Schemata und Netzwerke geformt.' Links oben das Panel ‚Schemata & Skripte': Ein soziales Schema als Schablone mit zwei Figuren, darunter ‚Organisieren von Informationen, Effizienz & Orientierung'. Darunter ein Filmstreifen für Handlungsskripte mit dem Beispiel ‚Restaurantbesuch: Eintreten → Bestellen → Essen → Zahlen' und den Labels ‚Standardisierte Abläufe', ‚Prozesswissen', ‚Automatisiertes Verhalten'. Rechts oben das Panel ‚Kategorien': Eine Werkzeugkiste mit sortierten Gegenständen, daneben ‚Gruppierung nach Ähnlichkeit, Ordnung & Struktur, Reduktion von Komplexität'. Rechts mittig das Panel ‚Prototypen': Ein Rotkehlchen in einer Glasvitrine als ‚Prototyp Vogel (Idealbild)', darunter ‚Typischer Vertreter, Bester Repräsentant, Abstrakte Mittelwerte, Oft emotional geladen'. Rechts unten das Panel ‚Stereotypen': Ein Stempel mit der Aufschrift ‚Vereinfachtes Vorurteil', darunter ‚Festgefügte, starre Vorstellungen, Übergeneralisierung, Soziale Abkürzungen'. Unten ein Fazit-Banner ‚Fazit: Die Kraft der inneren Konstruktion' mit drei Punkten: ‚Konstruktion statt Abbild: Mentale Repräsentationen sind keine 1:1-Kopien der Realität, sondern aktive Konstruktionen unseres Gehirns. Subjektive Architektur: Unser Wissen wird individuell durch Erfahrungen, Schemata und Netzwerke geformt. Emanzipation durch Reflexion: Das Bewusstsein über unsere mentalen Strukturen ermöglicht uns, sie zu hinterfragen und zu verändern.'

Wir begegnen der Welt nie mit einem unbeschriebenen Blatt. Schemata, Skripte und assoziative Netzwerke konstruieren unsere soziale Realität, noch bevor wir sie bewusst reflektieren. Das Modell der mentalen Repräsentation zeigt: Was wir für Wahrnehmung halten, ist immer schon Interpretation – geformt durch eine biographisch geprägte Data Base, die entscheidet, was wir sehen, was wir übersehen und wen wir zu kennen glauben, ohne es wirklich zu tun

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Soziale Informationsverarbeitung

Klaus Reuss Veröffentlicht am 25. April 2026 von Klaus Reuss2. Juni 2026
Sketchnote auf beige-farbenem, leicht vergilbtem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold, Braun und Blaugrau. Unten rechts ein handschriftlicher Hinweis: ‚Verbindet nach Watzlawick & Schulz von Thun'. Oben mittig ein Banner mit dem Titel ‚Soziale Informationsverarbeitung: Die Architektur der Antwort', darunter in kleinerer Schrift ‚Nach Crick & Dodge'. Im Zentrum der Sketchnote ein großes Gehirn mit der Aufschrift ‚Data Base – Archiv für Erfahrungen, Normen, Wissen', umgeben von Zahnrädern. Um die Data Base herum verlaufen sechs Schritte als Kreislauf mit Pfeilen. Links oben ‚1. Enkodierung': Ein Auge in einem Torbogen beobachtet eine soziale Szene mit zwei Figuren und einer Uhr. Oben mittig ‚2. Interpretation': Eine wütende Gesichtsmaske unter einer Lupe mit einer Gedankenwolke. Oben rechts ‚3. Ziele bilden': Eine Figur auf einer Treppe mit Zielscheibe, darunter die Begriffe ‚Konfliktlösung' und ‚Selbstschutz'. Unten rechts ‚4. Reaktionssuche': Ein Aktenschrank mit Schubladen als Archiv für Handlungsoptionen. Ebenfalls unten rechts ‚5. Entscheidung': Eine Waage mit ‚Prosoziale Strategie' auf einer Seite und ‚Reaktive/Aggressive Strategie' auf der anderen. Links unten ‚6. Handeln': Zwei Figuren in einem Torbogen beim Dialog. Unten ein Fazit-Banner mit vier Punkten: ‚Reflexion statt Reflex: Bewusste Entscheidungen fördern. Deutungsmacht der Data Base: Vorerfahrungen prägen die Wahrnehmung und Interpretation. Trainierbarkeit der SIP-Schritte zur Verbesserung sozialer Kompetenzen. Verstehen der sozialen Architektur, um bessere Antworten zu bauen.'

Warum reagiert ein Kind auf einen harmlosen Rempler mit Wut, während ein anderes großzügig darüber hinwegsieht? Das Modell der Sozialen Informationsverarbeitung (SIP) nach Crick und Dodge gibt darauf eine präzise Antwort: Nicht der Reiz entscheidet über die Reaktion, sondern die kognitiven Verarbeitungsschritte dazwischen – und die biographisch geprägte ‚Data Base‘, die jeden dieser Schritte filtert und verzerrt.

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Die fünf Axiome von Paul Watzlawick

Klaus Reuss Veröffentlicht am 23. April 2026 von Klaus Reuss25. Mai 2026
Illustration auf beige-farbenem, leicht vergilbtem Hintergrund mit schwarzen Konturen und Akzenten in Gold und Braun. Ornamentaler Rahmen mit korinthischen Säulen und Palmen. Oben links ein Mondgesicht, oben rechts eine Sonnenuhr mit Uhr. Oben mittig ein Banner: ‚Die fünf Axiome von Paul Watzlawick: Eine Ontologie menschlicher Verständigung'. Fünf Bereiche von links nach rechts. ‚Axiom 1: Unvermeidbarkeit': Eine Figur in einem Torbogen mit Sprechblasen und Pfeilen in alle Richtungen. Labels: ‚Man kann nicht NICHT kommunizieren. Jedes Verhalten ist Kommunikation.' ‚Axiom 2: Inhalts- & Beziehungsebene': Ein Turm mit zwei Ebenen – oben ‚Inhaltsebene (Was)' mit Fakten und Information, unten ‚Beziehungsebene (Wie)' mit Figuren im Gespräch. Band: ‚Definiert den Kontext'. Oben: ‚Metakommunikation'. ‚Axiom 3: Interpunktion': Zwei Figuren an einem Spiralbrunnen mit Kreispfeilen zwischen ihnen. Labels: ‚Zirkuläre Dynamik. Muster erkennen statt Schuld.' ‚Axiom 4: Digital & Analog': Zwei Säulen – links ein digitaler Turm aus Binärcode und Geometrie: ‚Digital: Sprache & Logik'. Rechts eine organische Säule mit Flammen, Mimik und Körper: ‚Analog: Mimik & Körper'. ‚Axiom 5: Symmetrie & Komplementarität': Eine Waage mit zwei gleichen Figuren: ‚Symmetrisch: Gleichheit – Machtgleichgewicht, Spiegelbild'. Daneben zwei Puzzleteile: ‚Komplementär: Ergänzung – Hierarchie, Gegenseitige Abhängigkeit'. Unten ein Banner: ‚Fazit: Unausweichlichkeit der Verständigung – Beziehungsgestaltung statt Technik.'

Watzlawicks fünf Axiome sind keine Kommunikationsregeln, sondern eine Ontologie des menschlichen Miteinanders. Sie zeigen, dass Kommunikation nicht etwas ist, das wir tun, sondern etwas, das wir sind – unvermeidbar, beziehungsdominiert und zirkulär. Im Vergleich zu Shannon, Austin oder Schulz von Thun wird deutlich: Watzlawick ist der Theoretiker der Unausweichlichkeit

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4K-Kompetenzen

Klaus Reuss Veröffentlicht am 22. April 2025 von Klaus Reuss22. April 2025

Das Modell der 4K-Kompetenzen, auch ‚Vier K‘ genannt, betont Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration als Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für Erfolg in Bildung und Beruf und werden oft durch projektbasiertes Lernen gefördert.

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Klaus und Eliana vom Volk der Kokama in Manaus am Rio Negro
Klaus und Eliana vom Volk der Kokama in Manaus am Rio Negro

Hallo, ich bin Klaus. Seit einigen Jahren war ich immer wieder und längere Zeit in Brasilien. Ich interessiere mich besonders für Literatur und die Kultur der indigenen Völker. Und dadurch habe ich auch meine Freundin Eliana vom Volk der Kokama kennengelernt. Mehrere Jahre haben wir eine Fernbeziehung geführt, aber seit Mitte 2017 leben wir jetzt zusammen in Manaus am Amazonas, und ich habe nach langen Kämpfen mit der Bürokratie, hauptsächlich der deutschen, jetzt endlich die unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen.

Wichtige Schlagworte

ADHS Augenhöhe Autismus-Spektrum-Störung Bedarfsermittlung Bedürfnisse vs. Strategien Behinderungen Beziehung chronische Krankheiten Deeskalation Demokratische Teilhabe Dialogische Beziehung Einfache Sprache Emotionale Belastung Erstkontakt Familie ICD-10 Inklusion Integration in den Klassenverband Intelligenz Kommunikation Komplementäre Kommunikation Konflikte Konfliktlösung Körperbehinderung Leichte Sprache LRS Matrix Mobbing Neurodiversität Overload Respekt Risikofaktoren Schulbegleitung Schulische Störungen Skripte Soziale Informationsverarbeitung Spiegelneuronen Sprachentwicklung Stress Störungen des Sozialverhaltens Symmetrische Kommunikation Toleranz Trisomie 21 Vertrauen Wertschätzung

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