MOC Kommunikation
Was ist Kommunikation?
Kommunikation ist weit mehr als der Austausch von Worten. Im Alltag neigen wir dazu, Kommunikation als eine Art Übertragung zu verstehen: Jemand sendet eine Nachricht, jemand anderes empfängt sie – und wenn die Worte klar genug gewählt sind, kommt das Gemeinte auch an. Dieses Bild ist so verbreitet wie irreführend. Denn es setzt voraus, dass Bedeutung in Worten steckt wie Wasser in einem Glas, das man einfach weiterreichen kann. Tatsächlich aber entsteht Bedeutung erst im Kopf des Empfängers – und dort unter ganz anderen Bedingungen als beim Sender.
Was wir „Kommunikation“ nennen, ist in Wirklichkeit ein hochkomplexer Prozess, an dem Wahrnehmung, Interpretation, Emotion, Körpersprache, Beziehungsgeschichte und soziale Normen gleichzeitig beteiligt sind. Schon die Frage, welche Informationen überhaupt unsere bewusste Aufmerksamkeit erreichen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis neurologischer Filterprozesse. Was wir dann mit diesen Informationen machen – wie wir sie einordnen, bewerten und beantworten –, hängt von inneren Modellen ab, die wir im Laufe unseres Lebens aufgebaut haben und die sich von Mensch zu Mensch grundlegend unterscheiden.
Die zentralen Perspektiven helfen uns, diesen Prozess besser zu verstehen. Er beginnt bei den klassischen Kommunikationsmodellen, die seit den 1940er-Jahren versuchen, Struktur in das Phänomen zu bringen – von den frühen technischen Modellen über die pragmatischen Axiome bis hin zum Kommunikationsquadrat. Anschließend wechselt er die Perspektive und fragt, was die Neurobiologie über die Mechanismen verrät, die Kommunikation überhaupt erst ermöglichen und zugleich anfällig für Störungen machen. Keine dieser Perspektiven erklärt Kommunikation vollständig. Aber jede von ihnen öffnet einen eigenen Blickwinkel, der die anderen ergänzt – und genau darin liegt der Wert, sie nebeneinanderzustellen.
Kommunikationsmodelle
Was sind Kommunikationsmodelle?
Kommunikationsmodelle sind Versuche, den unübersichtlichen Vorgang zwischenmenschlicher Verständigung auf eine handhabbare Struktur zu reduzieren. Sie beanspruchen nicht, Kommunikation vollständig abzubilden – das wäre angesichts der Komplexität des Phänomens auch gar nicht möglich. Stattdessen greifen sie jeweils einen bestimmten Aspekt heraus und machen ihn sichtbar: die technische Übertragung, die Beziehungsebene, die Mehrdeutigkeit von Aussagen oder die Wirkung unausgesprochener Regeln.
Genau darin liegt ihr Wert, aber auch ihre Grenze. Jedes Modell beleuchtet einen Ausschnitt und lässt andere im Dunkeln. Wer nur ein einziges Modell kennt, verwechselt leicht den Ausschnitt mit dem Ganzen. Wer mehrere kennt, gewinnt die Möglichkeit, zwischen Perspektiven zu wechseln – und damit ein differenzierteres Verständnis dafür, was in einer konkreten Gesprächssituation eigentlich passiert. Die folgenden Modelle sind in diesem Sinne keine konkurrierenden Wahrheiten, sondern unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Fragen.
Geschichte der Kommunikationsmodelle
Am Anfang der systematischen Beschäftigung mit Kommunikation steht das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver (1949). Es stammt aus der Nachrichtentechnik und beschreibt Kommunikation als lineare Übertragung: Ein Sender kodiert eine Nachricht, ein Kanal transportiert sie, ein Empfänger dekodiert sie – und dazwischen kann Rauschen die Übertragung stören. Das Modell ist nützlich, um technische Störquellen zu identifizieren, aber es hat einen blinden Fleck: Es behandelt Bedeutung als etwas Festes, das einfach transportiert wird. Dass Sender und Empfänger dieselben Worte völlig unterschiedlich verstehen können, kommt darin nicht vor.
Einen grundlegend anderen Ansatz liefert die Sprechakt-Theorie (Austin, Searle). Sie zeigt, dass Sprache nicht nur beschreibt, sondern handelt. Wer sagt „Ich verspreche dir das“, tauscht keine Information aus, sondern vollzieht eine Handlung – er bindet sich. Diese Einsicht verschiebt den Fokus von der Frage „Was wurde gesagt?“ hin zu „Was wurde getan?“ und öffnet damit den Blick für die Wirkungsebene von Kommunikation, die im Sender-Empfänger-Modell unsichtbar bleibt.
Die 5 Axione von Watzlawick
Mit Shannon/Weaver und der Sprechakt-Theorie liegen zwei Perspektiven vor, die jeweils einen wichtigen Aspekt von Kommunikation freilegen – die eine den Übertragungsweg, die andere die Handlungsdimension von Sprache. Was beide jedoch nicht leisten, ist eine Beschreibung der Gesetzmäßigkeiten, denen Kommunikation zwischen Menschen unterliegt, ob wir es wollen oder nicht. Genau diesen Schritt unternimmt Paul Watzlawick mit seinen 5 Axiomen der Kommunikation. Sie formulieren keine Empfehlungen, wie man besser kommunizieren sollte, sondern Grundregeln, die immer gelten – auch und gerade dann, wenn sie uns nicht bewusst sind. Die bekannteste davon, „Man kann nicht nicht kommunizieren“, macht deutlich, dass bereits Schweigen, Wegschauen oder Nichtreagieren eine Botschaft sendet. Damit verschiebt sich der Blick grundlegend: Kommunikation ist kein Werkzeug, das man benutzt oder weglegt, sondern ein Zustand, in dem sich Menschen befinden, sobald sie einander wahrnehmen.
Die 5 Axiome
Watzlawicks fünf Axiome sind keine Kommunikationsregeln, sondern eine Ontologie des menschlichen Miteinanders. Sie zeigen, dass Kommunikation nicht etwas ist, das wir tun, sondern etwas, das wir sind – unvermeidbar, beziehungsdominiert und zirkulär. Im Vergleich zu Shannon, Austin oder Schulz von Thun wird deutlich: Watzlawick ist der Theoretiker der Unausweichlichkeit
Während die 5 Axiome beschreiben, unter welchen Bedingungen Kommunikation grundsätzlich stattfindet, stellt sich eine andere Frage: Was passiert eigentlich mit einer einzelnen Aussage, wenn sie beim Gegenüber ankommt? Friedemann Schulz von Thun hat mit dem Kommunikationsquadrat (auch „Vier-Ohren-Modell“) ein Werkzeug geschaffen, das genau diesen Moment aufschlüsselt. Sein Modell zeigt, dass jede Äußerung gleichzeitig vier Botschaften enthält: einen Sachinhalt, eine Selbstkundgabe, einen Beziehungshinweis und einen Appell. Der Sender gewichtet diese vier Seiten oft anders als der Empfänger sie hört – und genau in dieser Diskrepanz entstehen viele alltägliche Missverständnisse.
Das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun
Das Kommunikationsquadrat macht damit etwas sichtbar, das im Sender-Empfänger-Modell vollständig fehlt: die Mehrdeutigkeit jeder Nachricht. Ein scheinbar einfacher Satz wie „Die Ampel ist grün“ kann eine Sachfeststellung sein, ein versteckter Vorwurf, eine Aussage über die Beziehung oder eine Aufforderung zum Losfahren – je nachdem, mit welchem „Ohr“ der Empfänger gerade zuhört. Für die Schulbegleitung ist dieses Modell besonders relevant, weil es erklärt, warum Kinder auf vermeintlich neutrale Aussagen von Lehrkräften oder Begleitern mit heftigen Reaktionen antworten können: Sie hören auf dem Beziehungsohr etwas, das auf dem Sachohr gar nicht gemeint war.
Kommunikationsquadrat
Jede Nachricht sendet gleichzeitig auf vier Kanälen – Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Schulz von Thuns Kommunikationsquadrat zeigt, dass Missverständnisse kein Versagen sind, sondern der strukturelle Regelfall. Ein Modell, das Kommunikation als Deutungsgeschehen begreift – und nicht als Signalübertragung.
Neurobiologische Grundlagen von Kommunikation
Eine noch einmal ganz andere Perspektive finden wir bei der Sichtweise der Neurobiologie. Während die Kommunikationsmodelle beschreiben, was zwischen Menschen geschieht – Übertragung, Handlung, Mehrdeutigkeit, Beziehungsdynamik –, fragt die Neurobiologie, was dabei in den Menschen geschieht. Sie untersucht, wie das Gehirn soziale Signale aufnimmt, filtert und verarbeitet, bevor wir überhaupt bewusst reagieren. Damit wechselt sie nicht nur das Thema, sondern die Erklärungsebene: weg von der Beschreibung des Zwischenmenschlichen, hin zu den biologischen Voraussetzungen, die dieses Zwischenmenschliche überhaupt erst ermöglichen.
Dieser Wechsel ist kein Widerspruch zu den vorangegangenen Modellen, sondern eine Ergänzung, die an einer entscheidenden Stelle ansetzt. Denn viele der Störungen, die Watzlawick auf der Beziehungsebene oder Schulz von Thun in der Diskrepanz zwischen den vier Ohren beschreiben, haben ihre Wurzeln in Prozessen, die unterhalb der bewussten Wahrnehmung ablaufen: in der Art, wie unser Gehirn Reize gewichtet, mit früheren Erfahrungen abgleicht und emotionale Reaktionen auslöst, lange bevor das Nachdenken einsetzt.
Soziale Informationsverarbeitung bei Crick&Dodge
Crick und Dodge haben ihr Modell der sozialen Informationsverarbeitung ursprünglich in der Arbeit mit sogenannten „verhaltensauffälligen“ Jugendlichen entwickelt. Ihr Ausgangspunkt war die Frage, warum manche Kinder und Jugendliche in sozialen Situationen regelmäßig mit Aggression reagieren, obwohl die Situation das aus Sicht der Umgebung gar nicht hergibt. Was sie dabei entdeckten, ist allerdings kein Sonderfall, sondern ein allgemeingültiger Prozess: Jeder Mensch durchläuft bei der Wahrnehmung sozialer Signale eine Kette von Schritten – vom Wahrnehmen über das Interpretieren bis zur Auswahl einer Reaktion –, und an jedem dieser Schritte können Verzerrungen auftreten.
Thomas Bliesener hat das an einem alltäglichen Beispiel veranschaulicht: Sie sitzen im Biergarten, es sind noch Tische frei, und eine wildfremde Person setzt sich zu Ihnen an den Tisch. Was passiert in Ihrem Kopf? Sie nehmen die Handlung wahr, aber schon im nächsten Moment beginnt die Interpretation: Ist das eine Provokation? Eine soziale Unbeholfenheit? Sucht die Person Kontakt? Je nachdem, welche Erfahrungen, Erwartungen und emotionalen Zustände Sie mitbringen, fällt Ihre Deutung – und damit Ihre Reaktion – völlig unterschiedlich aus.
Soziale Informationsverarbeitung bei Crick&Dodge
Warum reagiert ein Kind auf einen harmlosen Rempler mit Wut, während ein anderes großzügig darüber hinwegsieht? Das Modell der Sozialen Informationsverarbeitung (SIP) nach Crick und Dodge gibt darauf eine präzise Antwort: Nicht der Reiz entscheidet über die Reaktion, sondern die kognitiven Verarbeitungsschritte dazwischen – und die biographisch geprägte ‚Data Base‘, die jeden dieser Schritte filtert und verzerrt.
Mentale Repräsentation & Skripte
Während Crick und Dodge sich weitgehend auf den Ablauf der sozialen Informationsverarbeitung konzentrieren – also die Frage, welche Schritte das Gehirn durchläuft, wenn es eine soziale Situation verarbeitet –, unternimmt Lioba Werth et al. einen entscheidenden Schritt weiter: vom Was zum Wie. Ihre Arbeit zu mentalen Repräsentationen und Skripten untersucht die inneren Strukturen, die die Interpretation und die Suche nach Handlungsmöglichkeiten überhaupt erst ermöglichen. Denn wenn Crick und Dodge beschreiben, dass ein Mensch eine Situation interpretiert und dann eine Reaktion auswählt, bleibt offen, worauf diese Interpretation eigentlich zugreift. Werth liefert die Antwort: auf mentale Repräsentationen – also intern gespeicherte Modelle der Welt, die nicht die Realität abbilden, sondern eine subjektive Konstruktion davon darstellen. Skripte wiederum sind verfestigte Handlungsabläufe innerhalb dieser Modelle, die in vertrauten Situationen automatisch ablaufen und erst dann sichtbar werden, wenn sie gestört werden. Damit schließt Werth eine Lücke, die Crick und Dodge offen lassen: Sie erklärt, womit das Gehirn arbeitet, wenn es soziale Informationen verarbeitet.
Mentale Repräsentation & Skripte: Die Archetektur des inneren Wissens
Wir begegnen der Welt nie unvoreingenommen. Schemata, Skripte und assoziative Netzwerke filtern, was wir wahrnehmen, wie wir interpretieren und was wir überhaupt für möglich halten. Das Modell der mentalen Repräsentation nach Werth et al. zeigt, warum derselbe Reiz bei verschiedenen Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen auslöst – und warum Stereotypen sich so hartnäckig gegen Korrektur sperren.
Salienz
Aber warum werden diese Systeme überhaupt in Gang gesetzt? Wir sind jeden Tag Tausenden von Eindrücken ausgesetzt – Geräusche, Gesichter, Gesten, Worte, Blicke –, doch wir reagieren nur auf einen Bruchteil davon. Die Frage, warum bestimmte Reize unsere Aufmerksamkeit binden und den gesamten Verarbeitungsprozess auslösen, während andere spurlos an uns vorübergehen, führt zu einem Konzept, das noch vor der Interpretation und noch vor dem Zugriff auf mentale Repräsentationen ansetzt: der Salienz. Herbert Bless hat in seiner Forschung untersucht, nach welchen Prinzipien unser Gehirn diese Auswahl trifft. Salienz beschreibt die Eigenschaft eines Reizes, aus seiner Umgebung herauszustechen und dadurch bevorzugt verarbeitet zu werden. Sie ist damit der Türsteher vor allem, was danach kommt – vor der Interpretation bei Crick und Dodge, vor dem Zugriff auf Skripte bei Werth. Was nicht salient wird, erreicht die bewusste Verarbeitung gar nicht erst. Damit schließt sich der Kreis: Salienz bestimmt, was überhaupt in das System gelangt, mentale Repräsentationen bestimmen, wie es verarbeitet wird, und der Ablauf bei Crick und Dodge zeigt, welche Schritte es dabei durchläuft.
Salienz
Nicht jeder Reiz erreicht das Bewusstsein – nur der saliente. Salienz ist kein Merkmal eines Objekts, sondern eine relationale Qualität: Ein Stimulus wird fokussiert, wenn er bedeutsam und im Kontext relativ selten ist. Dieser Mechanismus entscheidet, welche sozialen Informationen überhaupt in die Verarbeitung eintreten – und bahnt so die gesamte Kette bis zur Handlung.
Spiegelneuronen
Salienz, mentale Repräsentationen, soziale Informationsverarbeitung – all das klingt zunächst nach Psychologie: nach inneren Modellen, Interpretationen, kognitiven Abläufen. Man könnte den Eindruck gewinnen, es handle sich um rein geistige Vorgänge, die mit dem Körper wenig zu tun haben. Joachim Bauer widerspricht dem entschieden. Sein vielzitierter Satz, „das Gehirn ist das Organ, das aus Psychologie Medizin macht“, bringt auf den Punkt, was seine Forschung zu den Spiegelneuronen zeigt: Die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen, ihre Absichten zu erahnen und emotional mitzuschwingen, ist kein abstraktes Denkvermögen, sondern hat ein konkretes neurologisches Substrat. Spiegelneuronen feuern nicht nur, wenn wir selbst handeln, sondern auch, wenn wir eine Handlung bei anderen beobachten. Sie schaffen damit eine biologische Brücke zwischen Selbst und Gegenüber, die der Interpretation vorausgeht. Was Crick und Dodge als kognitive Schritte beschreiben, was Werth als Zugriff auf innere Modelle erklärt und was Bless als salienzgesteuerte Auswahl fasst – all das ruht auf einem neuronalen Fundament, das Bauer sichtbar macht. Die Rückbindung an die Gehirnforschung ist damit keine Ergänzung am Rand, sondern die Erinnerung daran, dass jeder psychologische Prozess zugleich ein körperlicher ist.
Spiegelneuronen
Spiegelneuronen sind keine Fenster in die Seele des Anderen – sie sind Werkzeuge einer aktiven Konstruktion. Was wir in anderen ‚sehen‘, ist immer schon durch unsere eigenen Skripte und biographischen Erfahrungen gefiltert. Resonanz und Projektion liegen dabei näher beieinander als gedacht: Der Unterschied entscheidet sich nicht im Gehirn, sondern in der Bereitschaft, die eigenen inneren Landkarten zu hinterfragen
Praktische Anwendungen
Die bisherigen Abschnitte haben Kommunikation aus zwei Richtungen beleuchtet: Die Kommunikationsmodelle beschreiben, welchen Strukturen und Gesetzmäßigkeiten sie folgt, die neurobiologischen Grundlagen zeigen, was dabei im Inneren der Beteiligten abläuft. Beides bleibt jedoch abstrakt, solange es nicht in konkreten Handlungsfeldern erprobt wird. Denn Kommunikation findet nie im luftleeren Raum statt – sie ist immer eingebettet in einen Kontext, der eigene Regeln, Machtverhältnisse und Erwartungen mitbringt. Ein Elterngespräch in der Schule funktioniert nach anderen Dynamiken als eine Teambesprechung im Büro, und ein Kind, das im Unterricht verstummt, stellt andere Anforderungen an das Gegenüber als ein Kollege, der in einer Verhandlung blockiert. Die Modelle und neurobiologischen Erkenntnisse liefern das Verständnis – aber erst die Anwendung in einem spezifischen Feld zeigt, was dieses Verständnis tatsächlich leisten kann und wo es an seine Grenzen stößt.
Kommunikation in der Schulbegleitung
Das erste und bislang am weitesten ausgearbeitete Anwendungsfeld ist die Schulbegleitung. Sie stellt einen besonders anspruchsvollen Kommunikationskontext dar, weil hier nahezu alle Spannungsfelder zusammenlaufen: asymmetrische Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern, institutionelle Erwartungen der Schule, die individuellen Bedürfnisse des begleiteten Kindes und die oft widersprüchlichen Anforderungen von Eltern, Lehrkräften und Trägern. Wer in diesem Feld arbeitet, braucht nicht nur ein Verständnis der Kommunikationsmodelle, sondern muss in Echtzeit erkennen, auf welcher Ebene gerade kommuniziert wird – und warum ein Kind auf eine scheinbar harmlose Aussage mit Verweigerung oder Aggression reagiert. Das MOC „Kommunikation in der Schulbegleitung“ vertieft diese Fragen und verbindet die hier dargelegten Grundlagen mit den spezifischen Herausforderungen dieses Arbeitsfeldes.
Kommunikation in Beruf und Arbeit
Dieses MOC ist in Planung.







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